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Wissenswertes rund um den Klimawandel

Der Klimawandel ist in aller Munde. Doch was bedeutet eigentlich Klimawandel?

Auf der Erde gibt es eine gemittelte Temperatur. Wenn diese Temperatur steigt, so verdunstet Wasser aus den Meeren. Mit einer erhöhten Verdunstungsrate steigt somit auch die Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre. Treibhausgase werden aus dem Wasser freigegeben und gelangen in die Atmosphäre. Ein typisches Treibhausgas ist Kohlenstoffdioxid (CO2), welches in großen Mengen in den Meeren gespeichert werden kann.
Ein weiterer Effekt der erhöhten Temperatur ist die Auflösung des Permafrosts. Dies sind gefrorene Böden in der Tundra und in borealen Waldgebieten in Nordamerika sowie Eurasien. Das Auftauen des Permafrosts bewirkt die Freisetzung von Methan (CH4). Methan ist ein Treibhausgas, welches 17-mal stärker ist als Kohlenstoffdioxid. Diese Treibhausgase sammeln sich in der Atmosphäre, bewirken den Treibhauseffekt und lassen somit auch die gemittelte Temperatur auf der Erde steigen.
Dieser natürliche Kreislauf ist ein gutes Beispiel für eine Rückkopplung. Alle Komponenten des Kreislaufes stehen regelbar miteinander in Verbindung. Ein natürlicher Klimawandel ist normal. Seit der Entstehung der Erde und der Atmosphäre hat es diesen Kreislauf gegeben.
Doch was geschieht in dem Kreislauf, wenn die Menge der Treibhausgase zum Beispiel durch den Menschen erhöht wird? Es beginnt ein wahrer Teufelskreislauf, besser gesagt, der vom Menschen gemachte Klimawandel. Die Temperatur steigt durch einen größeren Treibhauseffekt schneller in der Atmosphäre an, als es die Natur vertragen kann. Höhere Mengen an Wasser verdunsten, Gebiete trocknen aus, Wüsten entstehen, Gletscher schmelzen und Unwetterkatastrophen nehmen zu. Dies sind nur ein paar Beispiele für die Dinge die geschehen, wenn wir Menschen auf der Erde nicht mit dem Umdenken beginnen. Gerade CO2-Einsparungen können dabei helfen, eine Temperaturerhöhung von 2°C in den nächsten Jahrzehnten zu vermeiden. Momentan ist es noch möglich die schnellen Temperaturerhöhungen und somit den unnatürlichen schnelleren Klimawandel reversibel zu verhindern. Steigt die Temperatur über 2 °C, so die Wissenschaftler, kommt die Atmosphäre aus dem Teufelskreis nicht mehr heraus.

Globaler Klimawandel- Was kommt da auf uns zu?

Kohlenstoffdioxid ist ein bekanntes Treibhausgas. Es absorbiert langwellige, von der
Erdoberfläche abgegebene Wärmestrahlung, wodurch sich die Erdatmosphäre erwärmt. Steigende Konzentrationen von CO2 und anderen Treibhausgasen könnten die mittlere Erdtemperatur bis zum Jahr 2100 um 1,4 °C bis 5,8°C steigen lassen. Diese Erwärmung trifft die Erdoberfläche nicht gleichmäßig. Die stärkste Erwärmung wird für die Wintermonate in den nördlichen Breiten erwartet. Es werden auch stärkere Klimaschwankungen vorhergesagt, einschließlich Niederschlagsschwankungen, längere Dürreperioden, Hitze und häufigere Stürme.

Der Text wurde aus dem Buch „Ökologie“ von Thomas M. Smith und Robert L. Smith aus dem Pearson- Verlag, 6. Auflage von 2009 entnommen.

Treibhausgase und Treibhauseffekt- Was ist das eigentlich?

In der Erdatmosphäre nehmen eine Reihe chemischer Verbindungen langwellige thermische Strahlung, die von der Erdoberfläche und der Atomsphäre abgestrahlt wird, auf. Diese Verbindungen bezeichnet man als „Treibhausgase“. Durch die Aufnahme (Absorption) der thermischen Strahlung erwärmt sich die Atmosphäre und es entsteht ein „Treibhauseffekt“. Die Menge dieser Treibhausgase steigt seit einiger Zeit stetig an und erhöht den Treibhauseffekt. Als Resultat steigt die gemittelte Temperatur der Erde.
Typische Treibhausgase sind zum Beispiel Kohlenstoffdioxid und Methan.

Der Text wurde aus dem Buch „Ökologie“ von Thomas M. Smith und Robert L. Smith aus dem Pearson- Verlag, 6. Auflage von 2009 entnommen.

Erneuerbare Energien- Warum sind sie so wichtig?

Die Verbrennung von fossilen Brennstoffen, wie Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdgas und Erdöl verkleinert wertvolle Ressourcen und führt zur erhöhten Co2-Emissionen. Ebenso stellen Endprodukte der Atomkraftwerke eine große Belastung für die Umwelt dar.
Erneuerbare Energien sollen eine umweltverträgliche Alternative zu der Nutzung von fossilen Brennstoffen und der Atomkraftenergie sein.