Gemeinde Rödinghausen

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Kultur  & Geschichte

Kultur

Rödinghausen bietet Einheimischen und Gästen ein attraktives kulturelles Programm. Vereine, Kirchen, Gemeindeverwaltung und andere treten als Veranstalter auf. Weitere Informationen zu Terminen und Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Informationen zu den Vereinen in der Gemeinde Rödinghausen finden Sie im Vereins- und Sportartenverzeichnis.

Zur Kultur- und Kunstgeschichte Rödinghausens in Kurzform:

Geschichte

Haus Kilver

Haus Kilver

Rödinghausen blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in das frühe Mittelalter zurückreicht. Im Jahr 851wurde "Haus Kilver" (siehe links) erstmalig schriftlich erwähnt. Die einzelnen Ortschaften sind wenig jünger: Schwenningdorfs Geburtsstunde fällt in das Jahr 1088, Rödinghausens in das Jahr 1147. Bieren wurde zum ersten Mal im 12. Jahrhundert erwähnt, Ostkilver im Jahr 1150
Bartholomäus Kirche
Bartholomäus Kirche
Die größte Kirche in Rödinghausen ist die Bartholomäuskirche. Sie wird zum ersten Mal im Jahr 1233 genannt. Die Ursprünge der Pfarrkirche liegen wahrscheinlich im 9. Jahrhundert. Die ältesten Teile des ursprünglich romanischen Baus stammen aus dem späten 12. und dem 13. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche im Sinne der Gotik umgebaut. Die Querhausarme wurden am Ende des 19. Jahrhunderts angefügt. 

Gut Böckel

Gut Böckel


Neben Haus Kilver ist ein zweiter Herrensitz erhalten;
"Gut Böckel" (siehe links) wurde 1350 erstmalig erwähnt

 

 

Die Geschichte Rödinghausens ist vor allem von langen Entwicklungslinien gekennzeichnet, weniger von Ereignissen. Bis zum Ende des Mittelalters ist die Geschichte Rödinghausens von Land-, Vieh- und Waldwirtschaft bestimmt, ab dem Ende des 15. Jahrhunderts von Flachsanbau und -verarbeitung: Die Bauern bauten auf ihren Feldern Flachs an, der von kleinen Bauern ("Köttern") und sogenannten Heuerlingen versponnen und teilweise verwoben wurde. Mit der Industrialisierung verschwand die Flachsverarbeitung aus Rödinghausen. Nach etwa 20 Hungerjahren begannen viele Rödinghauser ab etwa 1860 mit der Herstellung von Zigarren in Handarbeit. Bis in die Mitte der 1950er Jahre verdienten die "kleinen Leute" in Rödinghausen mit der Zigarrenmacherei einen Großteil ihres Brotes, ab dann kam es zu einer Zweiteilung: Der südliche Teil der Gemeinde - mit den Ortschaften Bruchmühlen und Ostkilver sowie Schwenningdorf im Norden - entwickelte sich zu Schwerpunkten von Gewerbe und Industrie. Der direkt am Wiehengebirge gelegene Teil - vor allem die Ortschaft Rödinghausen selber - entwickelte sich zu einem Kur- und Urlaubsgebiet. 1980 wurde Rödinghausen zum "Staatlich anerkannten Luftkurort" ernannt.

Weitere Informationen zur Rödinghauser Geschichte:

  • Rolf Botzet, "Ereygnisse, Merckwürdigkeyten und Begehbenheyten aus Rödinghausen"  - 2. Auflage 2002.
    (über den Buchhandel und den Touristik Service Rödinghausen zu beziehen).
  • Rolf Botzet, "Bauersleut und Heimarbeiter"
    (über den Buchhandel zu beziehen)
  • "Rödinghausen - Die Denkmäler - Zeugnisse von Kunst, Kultur und Natur"
    (über den Touristik Service Rödinghausen zu beziehen).
  • Rolf Botzet, "Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Rödinghausen"
    (über den Buchhandel zu beziehen).
  • Rolf Botzet, "Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Westkilver"
    (über den Buchhandel zu beziehen).

Das finden sie über Rödinghausen bei Wikipedia

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