Gemeinde Rödinghausen

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Naturerlebnis Kilverbachtal

Von 6 Naturschutzgebieten im Gemeindegebiet von Rödinghausen, die zusammen eine Größe von ca. 189 ha haben, ist das NSG Kilverbachtal mit ca. 107 ha das weitaus größte. Es umfaßt den nordrhein-westfälischen Talanteil; der Bachlauf bildet auf ca. 6 km die Grenze zu Niedersachsen (Stadt Melle). Der niedersächsische Flächenanteil des Tals ist Landschaftsschutzgebiet.

Das Kilverbachteal wurde unter Schutz gestellt, weil es über weite Strecken noch die Merkmale der für das Ravensberger Land typischen "Siektäler" mit der entsprechenden Flora und Fauna aufweist.

Der eingeebnete Talgrund dieser "kastenförmigen" Täler ist mit Feuchtgrünland bedeckt, die relativ steilen Böschungen sind mit Waldstreifen und Gebüsch bewachsen. Auch der Kilverbach wurde - wie meistens die Bäche der Sieken - schon vor Jahrhunderten zur leichteren Flächennutzung seitlich an den Böschungsfuß verlegt.

Im Kilverbachtal kommen viele seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten vor. Im Frühjahr bieten die Feuchtwiesen mit Wiesenschaumkrauft, Hahnenfuß und Kuckuckslichtnelke ein buntes Bild. Aurorafalter, Blutströpfchen und andere Schmetterlinge besuchen die Blüten. Wer Glück hat, kann vielleicht die "fliegenden Edelsteine" unserer Vogelfauna, die Eisvögel, einmal beim Fischen beobachten.

Um Rückzugsgebiete für die scheuen Tierarten zu erhalten, wurden bewußt nicht alle Talabschnitte durch bequeme Wanderwege erschlossen. Wo der "Sachsenweg" den Kilverbach überquert, hat man nach beiden Seiten Einblick in besonders feuchte Talflächen mit Hochstaudenfluren und Amphibienlaichtümpeln. Von der "Westkilverstraeße" (Nähe Einmündung "Luskampweg) zweigt ein Fußweg nach Norden ab, der sich ein Stück weit an der östlichen Talflanke entlang zieht und einen Blick auf alle typischen Landschaftselemente - Feuchtwiesen, Böschungs- und Ufergehölze und markante Einzelbäume - erlaubt.

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