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Ökostrom für alle kommunalen Einrichtungen in Rödinghausen 09.11.2017


Umstellung der Stromversorgung ab 1.1.2018 - Rödinghausen geht im Klimaschutz weiter voran

Ökostrom für alle kommunalen Einrichtungen in Rödinghausen  Umstellung der Str
von links nach rechts: Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und Klimaschutzmanagerin Dr. Sarah Sierig freuen sich auf den Ökostrom für die kommunalen Einrichtungen in Rödinghausen.
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Das kommende Jahr wird in Rödinghausen vielversprechend beginnen – erstmalig wird die Gemeinde den gesamten Strombedarf ihrer kommunalen Einrichtungen mit Ökostrom abdecken können. Wie im Klimaschutzkonzept gefordert, können die CO2-Emissionen der kommunalen Liegenschaften auf diese Weise entscheidend gesenkt werden. Gleichzeitig geht die Gemeinde Rödinghausen als Vorbild in Sachen Klimaschutz voran und hofft auf viele Nachahmer im umweltbewussten Ort.

Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer freut sich über den nächsten Meilenstein in Sachen Klimaschutz: „Zukünftige Stromversorgung wird verstärkt auf regenerative Energien setzen müssen. Rödinghausen ist damit schon heute zukunftsfähig aufgestellt“. Zudem macht er deutlich, dass ökologisches Handeln und Klimaschutz nicht automatisch mit Mehrkosten einhergehen muss: „der Ökostrom wird keine Mehrkosten verursachen, wir gehen derzeit davon aus, dass wir sogar in geringem Maß einsparen werden“.

Die Klimabilanz kann sich in der Tat sehen lassen. Geht man von rund 90 % weniger CO2-Emission im Vergleich zum konventionellen Strommix aus, werden ab 2018 jährlich über 920 t CO2 durch den hauptsächlich mit Wasserkraft in Norwegen erzeugten Ökostrom eingespart.