Gemeinde Rödinghausen

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Gesamtschule am Wiehen gestärkt 05.06.2012

Zufriedenheit in Rödinghausen

Rödinghausen. Entspannte Gesichter in Rödinghausen: Nach dem Termin vor dem Verwaltungsgericht Minden können die Schulplaner am Wiehen optimistisch in die Zukunft blicken. Die Zukunft der wichtigsten Schule vor Ort ist und bleibt – nach menschlichem Ermessen – gesichert. Rödinghauser Eltern und die Eltern von Schulkindern aus dem Umland können ihre Kinder auch in Zukunft an der Gesamtschule unbesorgt anmelden, weil der Fortbestand der Schule gesichert ist.

Die Verwaltungsrichterin hat dabei in einem Erörterungstermin am 02.06.2012 vor dem Verwaltungsgericht in Minden deutlich gemacht, dass die Klage der Stadt Pr. Oldendorf gegen das Land NRW abgewiesen werden würde. Der Widerruf der Genehmigung zur Errichtung einer Sekundarschule durch die Bezirksregierung ist zu Recht ergangen. Daraufhin haben die Gemeinde Rödinghausen und die Stadt Pr. Oldendorf ihre Klagen zurückgenommen. Die Verwaltungsrichterin erachtete die Gesamtschule Rödinghausen zz. für nicht gefährdet. Immerhin hatten sich im Februar 2012 177 Schüler für die Gesamtschule angemeldet, wie in jedem Jahr wurden hiervon 120 Schüler aufgenommen.

Vor dem Verwaltungsgericht wurde festgehalten, dass sich die Gemeinde Rödinghausen und die Stadt Pr. Oldendorf darüber einig sind, dass die Kooperationsgespräche weitergeführt werden. Mitte Juni 2012 wird ein Termin vereinbart. Dieser erfolgt im Hinblick auf einen zu erwartenden neuen Antrag der Stadt Pr. Oldendorf für das Schuljahr 2013/14.

Die Gemeinde Rödinghausen hatte Anfang des Jahres 2012 gegen die Errichtung einer Sekundarschule in Pr. Oldendorf wegen Gefährdung der Gesamtschule Rödinghausen Eilverfahren und Klagen beim Verwaltungsgericht in Minden eingereicht. Die Verantwortlichen in Rödinghausen wollten sicherstellen, dass ihre Gesamtschule langfristig genügend Anmeldungen erhält - auch trotz der demographischen Entwicklung, der im Jahr 2011 neu gegründeten integrierten Gesamtschule Melle und einer evtl. neu errichteten Sekundarschule Pr. Oldendorf.

Nachdem sich die Stadt Pr. Oldendorf zu ernsthaften und offenen Kooperationsgesprächen bereit erklärt hat, wurden die Eilverfahren seitens der Gemeinde Rödinghausen im Februar 2012 zurückgenommen. Die Klage gegen das Land NRW und die Stadt Pr. Oldendorf blieben bestehen. Im März hatte dann ein erstes Gespräch zwischen dem Rödinghauser Bürgermeister und seinem Pr. Oldendorfer Kollegen stattgefunden.

Unabhängig davon hatte die Bezirksregierung Detmold die erteilte Genehmigung zur Errichtung einer Sekundarschule in Pr. Oldendorf widerrufen. Ausschlaggebend hierfür war die zu niedrige Anmeldezahl. Gegen diesen Widerruf der Genehmigung hatte die Stadt Pr. Oldendorf Klage erhoben und die Gespräche hinsichtlich einer Kooperation ausgesetzt.