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Rödinghausen erstellt erstmals einen Mietspiegel 31.01.2019

Ergebnisse sollen Mietern und Vermietern Orientierungshilfe geben

Rödinghausen erstellt erstmals einen Mietspiegel
von links nach rechts: Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und Thomas Dahlmeier, Teamleiter Ordnung und Soziales, präsentieren den Fragebogen zum Mietspiegel nebst kostenfreiem Rückumschlag.
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Zum allerersten Mal überhaupt soll es einen Mietspiegel für die Gemeinde Rödinghausen geben. Wie in großen Städten und einigen kleineren Kommunen auch, gibt der Mietspiegel einen Überblick über die durchschnittlichen Höhen und vor allem über Veränderungen der Mieten. „Die Ergebnisse sollen dann sowohl Mietern, als auch Vermietern eine Orientierungshilfe bieten“, sagt Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer. Um so einen Mietspiegel zu erstellen, muss die Gemeinde Rödinghausen aber erst einmal selbst herausfinden, wie hoch die Mieten sind.

„Damit der Mietspiegel auch wirklich eine Hilfe ist, versuchen wir die Mieten in Rödinghausen so realitätsnah und transparent abzubilden, wie möglich“, erklärt Thomas Dahlmeier, Teamleiter für die Bereiche Ordnung und Soziales und Ansprechpartner für alle Fragen zum Mietspiegel. „Hierzu bedarf es einer fundierten Datengrundlage und um an die benötigten Informationen zu kommen, haben wir in diesem Jahr zusammen mit den Grundbesitzabgabenbescheiden auch einen Fragebogen samt Erläuterung an alle Grundbesitzer geschickt“, so Dahlmeier.

Diese Erfassungsbögen haben die Verantwortlichen der Gemeinde zusammen mit Vertretern des Mietvereins Herford und des Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentümervereins Herford entwickelt. „Die Erhebung erfolgt völlig anonym und es findet keine Rückverfolgung statt“, nimmt Dahlmeier mögliche Bedenken zum Datenschutz vorweg.

Angesprochen mit der Umfrage sind alle Vermieter von Wohnraum, egal ob es sich um ein ganzes Haus oder eine Wohnung handelt. Wichtig ist, dass es dabei nur um Wohnraum geht, der nicht öffentlich gefördert wurde und dessen Mieten in der Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2018 neu vereinbart oder geändert, also zum Beispiel erhöht wurden.

„Das Ausfüllen der Fragebögen kostet nur wenig Zeit, für die Aussagekraft des Mietspiegels ist aber jede Rückmeldung von Bedeutung“, motiviert Bürgermeister Vortmeyer die Bürgerinnen und Bürger, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Bis zum 21. Februar 2019 sollten die ausgefüllten Datenblätter möglichst an die Gemeindeverwaltung zurück geschickt werden. Ein frankierter Rückumschlag lag den Fragebögen bei. „Sollte jemand mehrere Häuser oder Wohnungen vermieten, müsste für jedes Objekt ein eigenes Blatt ausgefüllt werden“, erklärt Thomas Dahlmeier. Weitere Fragebögen können hier heruntergeladen werden.
Eventuelle Fragen zum Mietspiegel beantwortet Thomas Dahlmeier unter der Telefonnummer 05746/948-217. Die Ergebnisse und der erste Mietspiegel für die Gemeinde Rödinghausen werden dann voraussichtlich Mitte dieses Jahres vorgestellt.