Gemeinde Rödinghausen

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Drei neue Blühwiesen in Rödinghausen 12.08.2019

Gemeinde sät Wildblumenmischung auf 4.700 Quadratmetern

Drei neue Blühwiesen in Rödinghausen
Setzen sich für Insekten ein: Bauhofleiter Andreas Paul (v.l.), Klimaschutzmanagerin Dr. Sarah Sierig, Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und Landschaftsgärtner Ralf Menke.
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Auf drei großen Flächen hat die Gemeinde Rödinghausen im Frühjahr eine Wildblumenmischung ausgesät, um damit Insekten Nahrung und Lebensraum zu geben. „Mit unserem Einsatz für blühende Landschaften geben wir Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Insekten die Chance, Nahrung zu finden und sich zu vermehren“, sagt Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer.

Etwa 85 % der landwirtschaftlichen Erträge im Pflanzen- und Obstbau hängen in Deutschland von der Bestäubung der Honigbienen ab. Die verschiedenen Insektenarten tragen außerdem zum Erhalt der Artenvielfalt heimischer Nutz- und Wildpflanzen bei und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung der Ökosysteme.

Das Saatgut für die neuen Blühwiesen hat die Gemeinde nach den Empfehlungen des „Netzwerks Blühende Landschaft“ ausgewählt. Der Zusammenschluss aus Organisationen, wie dem NABU, dem BUND oder auch dem deutschen Imkerbund hat sich zur Aufgabe gemacht, Landschaften wieder zum Blühen zu bringen und gibt Hinweise und Empfehlungen zum Anlegen von Wildblumenwiesen.

Die größte der drei neuen Blühflächen in Rödinghausen liegt am östlichen Rand des Sportplatzes an der Kilverstraße und misst knapp 2.500 Quadratmeter. Am ehemaligen Feuerwehrhaus in Kilver wandelten die Mitarbeiter des Bauhofs eine Fläche von rund 1.500 Quadratmetern in eine Blumenwiese um und ein Blühstreifen von knapp 700 Quadratmetern entstand zwischen Mühlenbach und Bauhof in Bieren.

„Alle drei Flächen waren vorher mit Gras bewachsen und hatten somit kaum Wert für Insekten“, sagt der Bürgermeister. „Wenn hier erstmal alles blüht, ist das ein Paradies für Insekten und es sieht auch noch richtig schön aus“, so Ernst-Wilhelm Vortmeyer.