Gemeinde Rödinghausen

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Planung zum Neubau der Grundschule Schwenningdorf im Rat 06.06.2018

Deutlicher Mehrwert entsteht

Planung zum Neubau der Grundschule Schwenningdorf im Rat
Ansicht der neuen Grundschule (laut aktuellem Planungsstand)
© B | K | S Architekten GmbH Krauß Stanczus Schurbohm + Partner

Rödinghausen. Die Gemeinde Rödinghausen hat im Dezember 2017 die Planungsleistungen für den Neubau der Grundschule im Ortsteil Schwenningdorf vergeben. Vorgeschaltet war ein Wettbewerbsverfahren. Die beste Planung wurde ausgewählt und in den letzten Wochen fortgeschrieben, detailliert und mit allen Nutzerinnen und Nutzern des Gebäudes abgestimmt. „Wir schaffen viel mehr als eine hochmoderne Grundschule. Mit dem gesamten Raumprogramm, der Biblio-, Mediathek und der Einfeldsporthalle entwickeln wir etwas, das über den Bereich Bildung hinausgeht“, sagt Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer. Der aktuelle Planungsstand wird durch die beteiligten Fachbüros in der Sitzung des Rates am 14. Juni 2018 vorgestellt.

Gegenüber dem ursprünglichen Raumprogramm weist die aktuelle Planung quantitative und qualitative Verbesserungen auf. Diese ergeben sich u.a. durch die Vergrößerung des Ganztagsbereichs sowie die Optimierung der multifunktionalen Nutzung des Foyers („Gemeinsame Mitte“). Aufgrund des zu erwartenden Bedarfs an Ganztagsbetreuung und der vorherrschenden Akzeptanz des offenen Ganztags auf Elternseite, hat sich die Ge-meinde für eine Verdopplung der Anzahl der Ganztagsräume entschieden. Zudem ist es geringfügig zu Anpassungen der Raumgrößen im Bereich der allgemeinen Lern- und Un-terrichtsräume gekommen. Die Flächensteigerung beträgt insgesamt rund 272 m².

Auch im Bereich der Digitalisierung setzt die neue Grundschule Maßstäbe. Selbstverständlich verfügt sie über flächendeckendes WLAN und eine hochmoderne Medienausstattung. Die Wärmeversorgung ist klimafreundlich. Eine bivalente Wärmeerzeugungsanlage bestehend aus einer Luft-Wasserwärmepumpe und einem Gas-Brennwertkessel wird installiert. Das System deckt den Bedarf der regenerativen Wärmeerzeugung ab.
Das Grundstück weist einen nur wenig tragfähigen Baugrund auf, sodass ein gründungstechnischer Mehraufwand zu betreiben ist. Weiter muss für die Durchführung der Baumaßnahme eine Wasserhaltung betrieben werden. Im Zuge der Vorplanung wurden detaillierte Setzungsberechnungen für unterschiedliche Ausführung- und Gründungsvarianten durchgeführt. Daraus ergibt sich ein gründungstechnischer Mehraufwand.
Neben der aktuellen Planung und der zeitlichen Abwicklung des Projektes wird auch die aktuelle Kostenschätzung durch die Fachbüros in der Ratssitzung erläutert.

Geplant wurde das Gebäude von den BKS Architekten aus Lübbecke. Als weitere Fachbüros sind die Ingenieurbüros Grage, reich + hölscher, und Schröder & Partner mit dabei. Die Freianlagen werden konzipiert von der wbp Landschaftsarchitekten GmbH und die Projektsteuerung übernimmt die Constrata Ingenieur-Gesellschaft mbH. Die Fertigstellung des Bauprojektes ist auf Sommer 2020 terminiert. Dann wird der neue Standort in Schwenningdorf die neue Schulheimat der rund 160 Schülerinnen und Schüler aus dem Rödinghauser Norden.