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Im Kreis Herford sind seit gestern 20 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Der Inzidenzwert liegt bei 27,5.

Aufgrund eines technischen Problems seitens des Betreibers der SORMAS-Software können heute keine weiteren Daten zum aktuellen und zum kommunalscharfen Infektionsgeschehen zur Verfügung gestellt werden. Es wird davon ausgegangen, dass das Problem zeitnah behoben wird.

Insgesamt gibt es im Kreis Herford 184 Todesfälle, wobei 163 an Corona und 21 mit Corona gestorben sind.

 

Zweiter Infektionsfall im „X“ – Erschwerung der Zuordnung durch unrichtige Angaben

Unter den 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die am 23.07. eine Veranstaltung in der Diskothek „X“ besucht haben, war nach bisherigem Kenntnisstand lediglich eine mittlerweile an Covid-19 erkrankte und positiv getestete Person bekannt. Sie war in der Zeit von 23:30 bis 6:00 Uhr am nächsten Morgen in den Räumlichkeiten der Diskothek.

Mittlerweile ist ein weiterer Infektionsfall dazu gekommen. Hierbei handelt es sich um eine Person, die am Tag vor dem Besuch im „X“ von einer Urlaubsreise zurückgekehrt war und am Tag der Veranstaltung einen negativen Schnelltest nachweisen konnte. Am folgenden Sonntag unterzog sich der o.g. Reiserückkehrer einem PCR Test als Nachweis für seinen Arbeitgeber. Dieser Test fiel positiv aus.

Nachdem das positive Testergebnis am frühen Montagmorgen beim Gesundheitsamt eingegangen war, nahm man von dort telefonischen Kontakt auf und befragte die Person ausdrücklich auch zu einem Besuch im „X“ am 23.07.2021. Die Teilnahme an der Veranstaltung wurde zunächst verneint.

Im Nachgang des Gesprächs wurde bei einer Überprüfung jedoch festgestellt, dass der Name des Reiserückkehrers auf der Teilnehmerliste des „X“ stand. Daraufhin wurde dieser nochmals kontaktiert und auf die dem Gesundheitsamt vorliegende Teilnehmerliste angesprochen. Nachdem die Anwesenheit im „X“ zunächst erneut verneint wurde, gab der Reiserückkehrer auf genauere Nachfrage schließlich doch an, am 23.07.2021 im „X“ gewesen zu sein.

Da Betroffene per Gesetz zur Mitwirkung an den Ermittlungen des Gesundheitsamtes verpflichtet sind und vorliegend trotz konkreter Nachfrage zunächst keine Auskünfte zum Besuch im „X“ erteilt wurden, werden nunmehr ordnungsbehördliche Maßnahmen gegen den Reiserückkehrer geprüft. Unvollständige oder nicht wahrheitsgemäße Angaben gegenüber dem Gesundheitsamt im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung können mit einem Bußgeld von bis zu 2.500,- € geahndet werden.

Aufgrund der Coronainfektion des o.g. Reiserückkehrers mussten sich zwischenzeitlich zwei enge Kontaktpersonen in häusliche Absonderung begeben.

Nachdem das Kreis-Gesundheitsamt im Nachgang der Veranstaltung über die erste Infektion unter den Besuchern im „X“ informiert wurde, wurden alle dem Gesundheitsamt mitgeteilten engen Kontaktpersonen unmittelbar kontaktiert und unter Quarantäne gestellt. Die rund 1.200 Besucher*innen wurden entweder per SMS, per E-Mail oder Telefon kontaktiert und zum Absolvieren eines Schnelltests aufgefordert. Durch das Kreis-Gesundheitsamt wurden stichprobenartig Anrufe vorgenommen, um herauszufinden, ob die Besucher*innen des „X“ der Testaufforderung des Kreises nachgekommen sind.

 

Erläuterung zu korrigierten Testergebnissen

In letzter Zeit gab es mehrere Fälle, in denen positive Testergebnisse im Nachhinein nicht bestätigt wurden. Diese mussten dann im Nachgang in der Corona-Statistik korrigiert werden. Das führte mitunter auch zu mehreren Diskussionen in den sozialen Netzwerken.

Zur Erläuterung:

Es handelte sich dabei um positive PCR-Befunde, die sich im Zuge von zufälligen Testungen bei Personen ohne Kontakt zu Infizierten und ohne vorhandene Symptome ergeben haben. Aufgrund der geringen Viruslast werden diese Tests durch Testwiederholungen überprüft. Dafür ordnet das Gesundheitsamt zwei weitere PCR-Testungen mit einem Mindestabstand von jeweils 24 Stunden an. Sind diese negativ, so ist nicht von einer Infektion auszugehen.