Gemeinde Rödinghausen

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Im Kreis Herford sind seit gestern 36 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Aktuell sind 202 Personen infiziert. Insgesamt sind kreisweit bislang 11.446 infizierte Personen bekannt. Davon gelten 11.060 Personen als genesen.  Der Inzidenzwert liegt bei 52,3.
Gemeindeübersicht 12.08.
Gemeindeübersicht 12.08.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Bünde (38), Herford (73), Hiddenhausen (12), Löhne (37), Rödinghausen (5), Kirchlengern (17), Spenge (3), Enger (2) und Vlotho (15).

Insgesamt gibt es im Kreis Herford 184 Todesfälle, wobei 163 an Corona und 21 mit Corona gestorben sind.

 

Situation in den Krankenhäusern

Derzeit werden 4 Patient*innen mit einer COVID-19-Infektion stationär in den Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt (Insgesamt befinden sich derzeit 7 Corona-Patienten mit Wohnsitz im Kreis Herford in stationärer Behandlung, teilweise allerdings in Krankenhäusern außerhalb des Kreisgebietes). Ein Patient wird intensivmedizinisch betreut und musszusätzlich beatmet werden. (Anm. Da in den Krankenhäusern des Kreises Herford Patient*innen aus unterschiedlichen Kreisen und Städten der Region behandelt werden, können mitunter die vom Kreis Herford gemeldeten stationären Patientenzahlen von denen der Krankenhäuser abweichen).

 

Einordnung des Infektionsgeschehens

Im Laufe der letzten sechs Wochen sind die Infektionszahlen im Kreis Herford – analog zu der landes- und bundesweiten Entwicklung – wieder stärker angestiegen.

Schwerpunkt: Reiserückkehrer und jungen Menschen

Als belastbare Erklärung für das aktuelle Infektionsgeschehen sind weiterhin die Infektionen zu nennen, die im Zusammenhang mit Auslandsreisen stehen. So machten Reiserückkehrer in der ersten Augustwoche gut ein Drittel Neuinfektionen aus – in dieser Woche sind es bislang 25 Prozent. Unter den 202 aktuell Infizierten befinden sich 56 Reiserückkehrer (rund 28 Prozent).

Zudem ist die Mehrzahl der Infektionen derzeit bei den jüngeren Altersgruppen auszumachen. So ist fast die Hälfte der aktuell Infizierten zwischen 15 und 34 Jahre alt. Gut ein Viertel der Infizierten ist zwischen 35 und 59 Jahre alt. Sowohl bei den über 60-Jährigen als bei den unter 14-Jährigen liegen nur vereinzelt Infektionen vor. Bei den über 80-Jährigen gibt es sogar nur einen einzigen Fall.

Infizierung im familiären Bereich

Es gibt derzeit einige Ausbruchsgeschehen innerhalb der Familien. Es ist jedoch jeweils eine gute Rückverfolgbarkeit durch das Kontaktpersonen-Management gewährleistet. Erkennbar ist auch ein Zusammenhang zwischen Reiserückkehrern und anschließender Infektion in der Familie.

Dazu Landrat Jürgen Müller: „Wir erkennen eindeutig, dass Infektionen, die im Zusammenhang mit Auslands- und insbesondere Urlaubsreisen stehen, einen erheblichen Teil zum aktuellen Infektionsgeschehen beitragen. Deshalb appelliere ich an alle Reiserückkehrer, sich nach ihrer Ankunft in Deutschland äußerst vorsichtig und behutsam zu verhalten. Das bedeutet zum einen, dass auch innerhalb der Familie die Kontakte möglichst reduziert und Abstandsregeln beachtet werden sollten. Und das bedeutet zum anderen, sich vor der Einreise – und auch danach, wenn die Kontakte wieder zunehmen – unbedingt testen zu lassen. Beides trägt dazu bei, Infektionsketten erst gar nicht erst entstehen zu lassen“.

Abgesehen von den Reiserückkehrern und jüngeren Altersgruppen ist beim relativ diffusen Infektionsgeschehen kein weiterer Schwerpunkt zu erkennen. Ansteckungen im beruflichen Umfeld spielen aktuell nur eine untergeordnete Rolle. Auch Größere Veranstaltungen – sei es im beruflichen, kulturellen oder familiären Rahmen – haben bisher nicht zu den steigenden Zahlen im aktuellen Infektionsgeschehen beigetragen.

52 Prozent der aktuellen Infektionen sind Mutationsfälle

Bei 52 Prozent der aktuellen Infektionen handelt es sich um eine Mutation. Dabei handelt es sich überwiegend um die Alpha-Variante. Nur vereinzelt traten Fälle der Delta-; Beta- oder Gammavariante auf.

Kreis Herford aller Voraussicht nach ab Sonntag in Inzidenzstufe 2
Der Inzidenzwert im Kreisgebiet liegt derzeit bei 52,3. Der Kreis Herford befindet zwar derzeit noch in der Inzidenzstufe 1 (Inzidenz 10 bis 35). Das wird sich aller Voraussicht nach aber zeitnah ändern. Eine Heraufstufung in die Inzidenzstufe 2, womit auch schärfere Regeln in Kraft treten würden, erfolgt, wenn die Inzidenz von 35 an acht aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird. Das wird aller Voraussicht nach mit dem morgigen Tag der Fall sein.

Vorbehaltlich der Feststellung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) würden dann ab dem übernächsten Tag, also ab Sonntag (15.08.), die Regelungen der Stufe 2 (Inzidenz 35,1 bis 50) gelten.