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289 neue Fälle seit Mittwoch –  Inzidenzwert bei 337,3 – Ein weiterer Todesfall – Bisher 10 Omikron-Fälle im Kreis bestätigt - Anpassung der Coronaschutzverordnung

Corona Update Kreis Herford, 17.12.
Corona Update Kreis Herford, 17.12.

Kreis Herford. Im Kreis Herford sind seit Mittwoch 289 neue Fälle hinzugekommen. Aktuell sind 2.393 Personen infiziert. Insgesamt sind kreisweit bislang 19.123 infizierte Personen bekannt. Davon gelten 16.516 Personen als genesen. Der Inzidenzwert liegt bei 337,3. (Hinweis: Die Fallmeldungen sind heute besonders hoch, weil vorgestern wegen technischer Probleme keine Fälle gemeldet werden konnten. Das wirkte sich auch auf den Inzidenzwert aus, der nun – im Vergleich zu gestern – ebenfalls stark angestiegen ist).

Im Kreisgebiet gibt es bisher zehn bestätigte Fälle mit der Omikron-Variante. Zwei der der neuen Fälle stehen im Zusammenhang mit Reiserückkehrern aus einem Risikogebiet.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Bünde (462), Herford (744), Hiddenhausen (211), Löhne (400), Rödinghausen (51), Kirchlengern (141), Spenge (110), Enger (148) und Vlotho (126).

Leider gibt es einen weiteren Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 86-jährigen Mann aus Löhne, der an Corona verstorben ist. Insgesamt gibt es im Kreis Herford 214 Todesfälle, von denen 191 an Corona und 23 mit Covid verstorben sind.

Situation in den Krankenhäusern

Derzeit werden 39 Patientinnen und Patienten mit einer COVID-19-Infektion stationär in den Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt, davon werden 12 Personen intensivmedizinisch behandelt, sechs davon sind beatmungspflichtig. Insgesamt befinden sich derzeit 38 Corona-Patienten mit Wohnsitz im Kreis Herford in stationärer Behandlung, teilweise allerdings in Krankenhäusern außerhalb des Kreisgebietes.

(Anm. Da in den Krankenhäusern des Kreises Herford Patient*innen aus unterschiedlichen Kreisen und Städten der Region behandelt werden, können mitunter die vom Kreis Herford gemeldeten stationären Patientenzahlen von denen der Krankenhäuser abweichen.)

Anpassung der Coronaschutzverordnung: Verbot von Tanzveranstaltungen wird ausgeweitet

Die Landesregierung hat die Coronaschutzverordnung den aktuellen Entwicklungen des Infektions- und Pandemiegeschehens in Nordrhein-Westfalen angepasst und verlängert. Zentrales Anliegen der Landesregierung ist es, die weitere Ausbreitung des Virus und insbesondere der Omikron-Variante zu verhindern. Mit der Änderung der Verordnung werden nun einige Ergänzungen der Schutzmaßnahmen gerade auch mit Blick auf die anstehenden Feiertage vorgenommen. Darüber hinaus bleiben die wichtigen AHA+L-Standards im Alltag für alle Menschen, unabhängig von ihrem Impfstatus, von Bedeutung.

Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick

Verbot von Tanzveranstaltungen

Das Betriebsverbot von Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen wird auf vom Infektionssetting her vergleichbare Veranstaltungen ausgeweitet. Somit sind öffentliche Tanzveranstaltungen sowie private Tanz- und Diskoveranstaltungen untersagt. Darunter fallen auch etwa Silvesterbälle in der Gastronomie und vergleichbare Veranstaltungen, wenn das Tanzen Schwerpunkt der Veranstaltung ist.  

Feuerwerksverbot

Wie im vergangenen Jahr sind zum Jahreswechsel öffentlich veranstaltete Feuerwerke auf von den Kommunen zu bestimmenden Plätzen untersagt. Darunter fällt auch jegliche private Verwendung von Pyrotechnik auf publikumsträchtigen Plätzen und Straßen. Die betroffenen Plätze und Straßen werden von den zuständigen Behörden durch Allgemeinverfügungen bestimmt.

Regelung zur Maskenpflicht beim gemeinsamen Singen

Immunisierte Mitglieder von Chören und Sängerinnen und Sänger, die geimpft oder genesen sind, können bei Auftritten im Rahmen kultureller Angebote auf das Tragen einer Maske verzichten. Dies gilt auch für die dafür erforderlichen Proben. Für alle Menschen, die nicht im Chor oder als Sängerin oder Sänger auftreten bzw. für einen Auftritt proben, ist das Tragen einer medizinischen Maske beim gemeinsamen Singen erforderlich. Dies gilt entsprechend auch für Gottesdienste.

Tests für Schülerinnen und Schüler

In der Schulwoche vom 20. bis 23. Dezember werden weiterhin alle Schultestungen wie üblich durchgeführt. Somit gelten Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 26. Dezember als getestet. Aufgrund der dann anschließenden Weihnachtsferien gelten – wie bereits in den Herbstferien – Schülerinnen und Schüler vom 27. Dezember 2021 bis einschließlich 9. Januar 2022 nicht als getestete Personen. Das bedeutet für nicht geimpfte oder genesene Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren, dass sie in dieser Zeit nur dann den vollständig immunisierten Personen gleichgestellt sind, wenn sie über einen Einzeltestnachweis verfügen.

Die Coronaschutzverordnung gilt in dieser Fassung einstweilen bis zum 12. Januar 2022.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung gibt es unter www.land.nrw/corona