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Grabstelle im Mehrgenerationenpark neu hergerichtet 13.09.2018


Verkehrsverein Rödinghausen setzt Pastorengrab instand

Grabstelle im Mehrgenerationenpark neu hergerichtet
von links nach rechts: Pastor Gerhard Tebbe, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Rödinghausen, Barbara Düsterhöft, Gemeindeverwaltung, Annegret Mailänder (Witwe des Kirchmeisters Friedhelm Mailänder), Jörg-Michael Heß, Verkehrsverein Rödinghausen, Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Ernst-August Meyer, Vorsitzender des Verkehrsvereins Rödinghausen , Siegfried Lux, Sparkasse Herford
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Der Verkehrsverein Rödinghausen hat mit Unterstützung der Gemeinde und der Sparkasse den Sockel des ehemaligen Grabsteins der Pfarrfamilie Hackmann im Mehrgenerationenparkt neu hergerichtet sowie mit einem Zaun und einem Hinweisschild für interessierte Besucher versehen.

Der heute noch vorhandene Sockel eines Grabsteines weist auf die Familiengrabstätte der (Pfarr-)Familie Hackmann hin. Der „Denkstein“ wurde 1890 von Cölestine Drude, Tochter von Friedrich und Christine Hackmann aufgestellt. Das Familiengrab befindet sich im Mehrgenerationenparkt auf dem Gelände der ehemaligen Pfarre, der „Wehme“. Zusätzlich zur Aufstellung des Grabsteines ließ Cölestine Drude die Grabstätte mit einem Eisengitter umzäunen. Grabstein und ursprüngliches Eisengitter sind nicht erhalten.
Auf dem erhaltenen Sockel findet sich die Inschrift: „Zum Andenken ihrer Eltern gewidmet von Cölestine Drude, geb. Hackmann“.

Pastor Hackmann war von 1835 bis 1864 Pfarrer der ersten Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde Rödinghausen und bewohnte bis zu seiner Emeritierung am 30.09.1864 das Fachwerkhaus „Die Wehme“. Das Haus war bis Mitte des 20. Jahrhunderts die „Erste Pfarre“ und somit auch Wohnsitz des Ersten Pfarrers der Gemeinde. Als kurz nach seiner Amtseinführung seine Ehefrau Christine verstarb, wurde sie mit „Genehmigung der landrätlichen Behörde“ am 18.07.1835 im Pfarrgehölz beigesetzt. Eine Besonderheit in der Geschichte Rödinghausens. An gleicher Stelle wurden am 27.10.1864 auch Pastor Hackmann, sowie 1872 seine zweite Ehefrau Emilie beigesetzt.

Am 01. September wurde die restaurierte Grabstätte offiziell der Öffentlichkeit übergeben. „Es ist gut, dass es in Rödinghausen ehrenamtliche Einrichtungen wie den Verkehrsverein gibt, die sich für die Gemeinde engagieren“, bedankte sich Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer bei den Verantwortlichen.