Gemeinde Rödinghausen

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Rödinghausen startet Digitaloffensive 14.09.2018


Die Wiehengemeinde setzt Maßstab bei der Digitalisierung von Schulen

Rödinghausen. Nicht nur in der Arbeitswelt ist die Digitalisierung angekommen, sondern auch in der Bildung ist sie ein zentraler Baustein. Der neue Medienkompetenzrahmen NRW beschreibt daher verbindlich für alle Schulformen und Schulstufen die wichtigsten Ziele für das Lernen mit digitalen Medien und ist die Grundlage, um Schule und Unterricht in der digitalen Welt weiter zu entwickeln.

Die Gemeinde Rödinghausen schafft nun als Schulträger sehr gute Voraussetzungen zur Umsetzung der pädagogischen Inhalte und setzt neue Maßstäbe bei der Ausstattung der Schulen mit digitalen Medien. Dafür investiert die Gemeinde rund 1,4 Millionen Euro in Tablets und Displays sowie die Breitbandanbindung der Schulen.

In den vergangenen Monaten wurde in der Rödinghauser Gemeindeverwaltung unter Mitwirkung von Lehrkräften und der Medienberatung des Kreises intensiv an der Medienentwicklungsplanung für die Schulen gearbeitet. Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer ist zufrieden: „Bildung ist ein wichtiger Standortfaktor und die Digitalisierung der Schulen ein wichtiger Bestandteil dieser guten Bildung. Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern bestmögliche Lernumgebungen und bereiten Sie schon frühzeitig auf die digitale Welt vor.“

Die Grundschulen in Bieren, Rödinghausen und Bruchmühlen werden wie die Gesamtschule noch in diesem Schulhalbjahr mit LAN und WLAN ausgestattet. Zugleich erhalten alle Lehrkräfte ein iPad von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. In allen Fach- und Klassenräumen stehen zukünftig interaktive Displays bereit. Zwei der vier Grundschuljahrgänge werden mit iPads im Verhältnis 1:3 ausgestattet. Nach dem Umzug des Grundschulverbundes Bieren-Rödinghausen in den Neubau nach Schwenningdorf, der für Mitte des Jahres 2020 geplant ist, bekommen die Schülerinnen und Schüler eine 1:1 Ausstattung mit iPads ab der 3. Klasse. Um die modernen Geräte auch angemessen nutzen zu können, erhalten die Standorte eine 1-Gbit-Breitbandverbindung.

Die Gesamtschule verfügt bereits im modernen Erweiterungsbau über interaktive Displays und erhält ebenfalls in diesem Jahr iPads für das gesamte Kollegium. Im zweiten Schulhalbjahr werden zwei Jahrgangsstufen mit Tablets für jeden Schüler ausgestattet. Zur Versorgung der übrigen Schüler werden zudem Klassensätze beschafft, die schrittweise in die Oberstufe überführt werden, so dass in drei Jahren hier eine 1:1-Versorgung erfüllt ist. Kurzfristig steht eine synchrone 600-Mbit-Anbindung zur Verfügung, die zu einer Gigabitanbindung ausgebaut wird.

„Die gemeinsam erarbeitete Lösung für eine einheitliche Digitalausstattung ermöglicht den Grundschülerinnen und -schülern einen problemlosen Wechsel zur Gesamtschule und stärkt die Attraktivität des Lernortes Rödinghausen weiter“, ist sich Bürgermeister Vortmeyer sicher.

Das Kompetenzteam und die Medienberatung des Kreises Herford werden die Lehrkräfte fortbilden und betreuen; der Support erfolgt aufgrund der Anzahl der zu betreuenden Geräte durch das Kommunale Rechenzentrum Lemgo.

Im Rahmen des Grundschulneubaus wird zudem die enge Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Gemeindebibliothek intensiviert. So wird die zukünftige Bibliothek/Mediathek auch medientechnisch in das Gesamtkonzept von Grund- und Gesamtschule eingebunden.

Die Medienentwicklungsplanung wird in der Sitzung des Rates der Gemeinde Rödinghausen am 25.09.2018 abschließend beraten.