Gemeinde Rödinghausen

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Abfall- und Kanalbenutzungsgebühren bleiben stabil 06.12.2018


Steuern werden gesenkt

Rödinghausen. Seit nunmehr 11 Jahren hält die Gemeinde Rödinghausen trotz allgemein steigender Preise für Güter und Dienstleistungen die Gebühren für die Abfallentsorgung stabil. Auch im kommenden Jahr haben die Rödinghauser Bürgerinnen und Bürger für die Abfuhr, Behandlung und Verwertung ihrer Abfälle sowie die Benutzung der Schmutzwasserkanäle keine Gebührenerhöhung zu erwarten.
Zudem werden die Einwohner sowie die ansässigen Unternehmen durch die Senkung aller Steuerhebesätze entlastet. Der Haupt- und Finanzausschuss wird diese Themen am Donnerstag, 06. Dezember 2018, vorberaten.

Die Schmutzwassergebühr soll auch im Jahr 2019 bei 3,28 € pro m³ belassen werden. Für die Einleitung von Regenwasser sollen je Quadratmeter angeschlossene befestigte Fläche auch zukünftig 0,39 € erhoben werden. Hier erfolgt seit 2017 die quadratmetergenaue Berechnung (sog. „Spitzabrechnung“). Ebenfalls keine Veränderung wird es bei den Gebühren für die Entsorgung der Grundstücksentwässerungsanlagen geben. Sie betragen unverändert 37,20 €/cbm für die Entsorgung des Inhaltes von Kleinkläranlagen und 34,40 €/cbm für die Entsorgung des Inhaltes von abflusslosen Gruben.

Auch die Abfallgebühren sind seit dem Jahr 2008 unverändert. Die Gewichtsgebühr beträgt weiterhin 0,26 €/ kg Restabfall bei einer Grundgebühr von 90,00 € pro Restmülltonne.

Die Gemeinde Rödinghausen befindet sich in einer guten Wirtschafts- und Finanzsituation. Von dieser positiven Entwicklung sollen nun auch die Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Unternehmen profitieren. Es ist beabsichtigt, die Steuerhebesätze wie folgt zu senken: Die Grundsteuer A von 350 auf 325 %, die Grundsteuer B von 465 auf 443 % und die Gewerbesteuer von 443 auf 430 %. „Schon im Jahr 2015, als wir durch die hohen Transferaufwendungen insbesondere durch die Zahlungen - Stärkungspakt Stadtfinanzen - zu Steuererhöhungen gezwungen wurden, habe ich gesagt, sobald es uns möglich ist, bei Bürgern und Unternehmen wieder für Entlastung zu sorgen“, erläutert Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer.
Aufgrund der heutigen positiven finanziellen Lage investiert die Gemeinde Rödinghausen in den kommenden Jahren vielfältig. Zu nennen sind hier der Neubau der Grundschule in Schwenningdorf, die Neugestaltung eines zentralen, barrierefreien Omnibusbahnhofs, der Ausbau der Straße „An der Stertwelle“, ein neues Außensportgelände, die Digitalisierung der Bildungsstandorte sowie der Brandschutz, das Straßen- und Wegenetz sowie Maßnahmen im Bereich Klimaschutz.

„Unser Ziel ist es, die Lebensqualität in unserer Gemeinde für alle Menschen weiter zu steigern“, sagt Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer.