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Drei Rödinghauser Gesamtschüler machen mit bei "Jugend forscht" 07.02.2019


Kleine Forscher mit großen Zielen

Kleine Forscher mit großen Zielen
Finn Imbrock (vorne von links), Florian Schwitters und Svea Oehler von der Gesamtschule Rödinghausen nehmen am Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Herford teil. Schulleiter Andreas Hillebrand (hinten von links), Projektbetreuer Jochen Dilger und Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer drücken den jungen Forscher die Daumen.
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Gleich zwei Schüler und eine Schülerin der Gesamtschule Rödinghausen nehmen mit ihren selbst konzipierten Projekten am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“, beziehungsweise „Schüler experimentieren“ für unter 15-Jährige, am 16. Februar in Herford teil. Jetzt präsentierten Svea Oehler, Finn Imbrock und Florian Schwitters ihre Forschungsergebnisse vorab Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Schulleiter Andreas Hillebrand und Projektbetreuer Jochen Dilger.

Den Bachabschnitt neben ihrem Elternhaus wollte sich Svea Oehler mal genauer anschauen. Für die Erkundung des Gewässers notierte die Elfjährige über einen Zeitraum von dreieinhalb Monaten regelmäßig die Temperatur, kontrollierte den Wasserstand und die Fließgeschwindigkeit. „Ich habe von der Schule auch ein Unterwassersichtgerät mitgenommen und damit das Leben im Bach erkundet“, sagt Svea. Einen Bachflohkrebs und einen Glanzwurm entdeckte die Sechstklässlerin da und stellte eine Wasserqualität der Stufe zwei fest. Ihre Ergebnisse wird Svea Oehler bei „Schüler experimentieren“ im Fachgebiet Biologie vorstellen.

Kleine Forscher mit großen Zielen
von links nach rechts.: Finn Imbrock, Florian Schwitters und Svea Oehler mit ihren Forschungsobjekten
© Gemeinde Rödidnghausen

Ein ganz anderes geartetes Projekt hat sich Finn Imbrock ausgesucht. Der Siebtklässler hat selbst ein Trecker-Modell konstruiert, das durch unterschiedliche Anbaumöglichkeiten in vielen verschiedenen Bereichen einsetzbar ist. „In Originalgröße gebaut kann mein Trecker für eine naturschonende Landwirtschaft zum Eggen, Säen und Getreidefahren genutzt werden, funktioniert aber auch mit Hänger oder als Kipplader“, so der 13-Jährige. Finn wird seinen Trecker-Allrounder in Herford im Fachgebiet Technik vorstellen.

Bereits seit Mitte 2015 sammelt Florian Schwitters Wetterdaten. Mit seiner eigenen Wetterstation hat der 15-Jährige Informationen über das Sonnenlicht, Windgeschwindigkeiten, Niederschlagsmengen und Temperaturen erhoben und digital ausgewertet. „Ich habe mir dann überlegt, mit meinen Daten die Gültigkeit von alten Bauernregeln zu überprüfen“, sagt der Zehntklässler. Die Siebenschläfer Regel sei 2018 zum Beispiel voll in Erfüllung gegangen. „Bei einigen anderen Regeln fiel mir aber auf, dass sie sich zum Teil wiedersprechen“, so der junge Forscher. Florian Schwitters konnte auch bestätigen, dass Rödinghausen tatsächlich auf der Sonnenseite des Wiehengebirges liegt. „Mit 37 Grad habe ich am 7. August 2018 den heißesten Tag seit 2015 gemessen“, sagt der 15-Jährige. Der kälteste Tag seit Beginn seiner Aufzeichnungen sei auch im vergangenen Jahr gewesen: „Anfang März hatten wir minus 11 Grad“. Florian Schwitters wird seine Forschungsergebnisse bei „Jugend forscht“ im Bereich Geo- und Raumwissenschaften präsentieren und ist sich jetzt schon sicher, dass er seine Aufzeichnungen weiterführen will: „Ich würde sie in Zukunft auch gerne online zugänglich machen“.

Passend zum Forschergeist der Jugendlichen überreichte Bürgermeister Vortmeyer jedem Teilnehmer das Geo-Heft „Die besten 100 Erfindungen“ und wünschte für den Wettbewerb viel Erfolg. „Im Kern beschäftigen sich Eure Projekte mit der Umwelt und für die setzt sich auch die Gemeinde auf vielen verschiedenen Wegen ein“, so der Bürgermeister. „Ich finde es toll, wenn ihr Schüler aus Eurem Hobby ein Projekt macht und ich danke den Lehrern, dass sie diese Ideen aufnehmen und fördern.“