Gemeinde Rödinghausen

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Höchster Anteil an erneuerbarer Energie im Kreis 15.05.2019


Rödinghausen setzt Großteil des Klimaschutzkonzepts erfolgreich um

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Klimaschutzlogo der Gemeinde Rödinghausen
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Als erste Kommune im Kreis Herford erstellte Rödinghausen 2014 ein Klimaschutzkonzept für die Gemeinde. 59 der darin formulierten 72 Maßnahmen hat die Verwaltung bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Straßenlaternen wurden zum Beispiel auf energiesparende LED-Technik umgerüstet, das Dach der Gesamtschule ist mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet, das Wasser im Freibad wird durch die Abwärme einer Biogasanlage umweltfreundlich beheizt und vieles mehr. „Im Vergleich mit anderen Kommunen im Kreis Herford hat Rödinghausen bereits jetzt den größten Anteil an erneuerbarer Energie“, sagt Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer. „Wir haben also schon viel erreicht und unser Einsatz für das Klima ist eine Erfolgsgeschichte.“

Für Rödinghausen, als starkem Wirtschaftsstandort mit entsprechendem Energiebedarf der prosperierenden Industrie, ist es beim jetzigen Stand der Technik allerdings nicht möglich, energieautark zu sein. Das liegt unter anderem daran, dass die Windenergie in der Wiehengemeinde nicht weiter ausbaubar ist. Nach der Fertigstellung des Rödinghauser Klimaschutzkonzepts hob die Landesregierung NRW den gesetzlich vorgeschriebenen Abstand von Windrädern zu Wohnbebauung auf 1.500 Meter an. „Aus Rücksicht auf mögliche Beeinträchtigungen der Lebensqualität unser Bürgerinnen und Bürger hat der Rat der Gemeinde dann 2016 beschlossen, die Suche nach weiteren ausweisbaren Windvorrangflächen einzustellen“, so Bürgermeister Vortmeyer.

Eigentlich sah das Klimaschutzkonzept der Gemeinde Rödinghausen den Bau von zwei Windkraftanlagen mit einer Leistung von je drei Megawatt vor. Allein dadurch hätten 0,74 Tonnen CO2 pro Jahr und Einwohner eingespart werden können. Das im Klimaschutzkonzept formulierte Ziel, die CO2-Emissionen bis 2025 um 25% in Bezug auf die Werte des Jahres 2012 zu verringern, kann Rödinghausen ohne den Ausbau der Windenergie nicht erreichen. Mit dem Ausbau anderer regenerativer Energien wird die Gemeinde die CO2-Emissionen aber weiter verringern. „Die Photovoltaik ist zum Beispiel noch ausbaufähig“, sagt Bürgermeister Vortmeyer. „Und auch der Import von regenerativen Energien könnte eine Lösung sein.“