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Christine Wendts Welt der Formen und Farben 16.05.2019


Rödinghauserin stellt vielfältige Kunst im Haus des Gastes aus

Christine Wendt zeigt im Haus des Gastes ihre Kunst. Die Eröffnungsfeier begleitete Sohn Matthias Wendt musikalisch.
Christine Wendt zeigt im Haus des Gastes ihre Kunst. Die Eröffnungsfeier begleitete Sohn Matthias Wendt musikalisch.
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Aquarelle und Gemälde, Kleider für Erwachsene und Kinder, Schmuck und gefilzte Figuren. Die Kunst von Christine Wendt ist vielfältig und abwechslungsreich. Noch bis zum 23. Juni stellt die Rödinghauserin unter dem Titel „Meine Welt der Formen und Farben – Inspiration und Faszination“ im Haus des Gastes aus. Knapp 50 Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte waren der Einladung zur Vernissage gefolgt, die Matthias Wendt, Sohn der Künstlerin, in traditioneller schottischer Kleidung und mit Klängen aus dem Dudelsack eröffnete.

„Die Kreativität von Christine Wendt würde locker für fünf Personen reichen“, sagte Barbara Düsterhöft von der Gemeinde Rödinghausen in ihrer Laudatio. Durch die Vielfalt der Exponate tauche man tatsächlich ein in Christine Wendts Welt der Formen und Farben, so die Organisatorin der Ausstellung.

Bereits in der Schule habe sie gern gemalt und gezeichnet, sagt die Künstlerin. „Angefangen habe ich mit Aquarell-Malerei und dann immer mehr neue Techniken für mich entdeckt“, sagt Christine Wendt. 1983 stellte die Hobby-Künstlerin und gelernte Kinderpflegerin dann zum ersten Mal aus. Und zog daraus neue Motivation für ihre weiteren kreativen Tätigkeiten. „Das Malen ist für Christine Wendt eine Art Meditation“, so die Laudatorin. Es sei Ausdrucksform, um Empfindungen mit Hilfe der Kunst an den Betrachter zu übermitteln. „Daraus entstehen teils surrealistische Werke mit träumerischen Phantasien“, so Düsterhöft.

Ausstellung Christine Wendt 3
Christine Wendt zeigt im Haus des Gastes ihre Kunst. Die Eröffnungsfeier begleitete Sohn Matthias Wendt musikalisch.
© Gemeinde Rödinghausen

Christine Wendt bedankte sich in ihrer Eröffnungsrede bei den vielen Besuchern, bei ihrem Sohn für die musikalische Unterstützung und bei der Gemeinde für die Möglichkeit im Haus des Gastes auszustellen. „Ich bin kein Mensch der großen Worte“, sagte die Künstlerin und meinte damit wohl nur das gesprochene Wort. Denn in den vergangenen zwei Jahren hat Christine Wendt mehr als 80 Gedichte geschrieben und trug den Besuchern ihr Werk „Zeichen setzen“ bei der Ausstellungseröffnung vor.

„Das hier wird wohl das letzte Mal sein, dass ich öffentlich ausstelle“, sagte die 61-Jährige während sich die Besucher selbst einen Eindruck von den vielen ausgestellten Objekten und Bildern machten. „Ich habe seit sechs Jahren Parkinson und das schränkt meine Bewegungen ein“, sagt Christine Wendt. Die Rödinghauserin bleibt trotzdem positiv: Jetzt sei sie in Rente und habe daher viel Zeit, sich um all die Dinge zu kümmern, die ihr Freude bereiten.

Die Ausstellung von Christine Wendt ist noch bis zum 23. Juni im Haus des Gastes, Pemberville Platz 1, während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen.