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Rettungsdienst jetzt noch schneller in Rödinghausen 09.07.2019


Neue Wache in Ahle verkürzt Eintreffzeiten für die Wiehengemeinde

Rettungsdienst jetzt noch schneller in Rödinghausen
Offiziell in Betrieb genommen: Alfred Würzinger (von links), Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Felix Heidenreich, Rüdiger Meier, Wolfgang Koch und Karsten Klußmann vor der neuen Rettungswache in Ahle
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Bei Herzinfarkten und Schlaganfällen zählt jede Sekunde. Damit die Rettungskräfte auch in Rödinghausen möglichst schnell helfen können, wurde jetzt ein Rettungswagen mit zwei Mann Besatzung in der neuen Wache in Ahle stationiert. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. „Es gibt einem ein gutes Gefühl zu wissen, dass man die 112 wählen kann und die Retter schnell vor Ort sind“, sagte Rödinghausens Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer bei der offiziellen Eröffnung der neuen Rettungswache.

Bisher starteten die Rettungssanitäter von der Hauptwache an der Dünner Straße in Bünde-Spradow. „Ab der Hansastraße ging es dann schnell bis nach Rödinghausen, aber wir mussten erst durch die ganze Stadt, um bis da hin zu kommen“, sagte Felix Heidenreich, der Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Bünde. Der Bedarfsplan für den Rettungsdienst des Kreises Herford gibt vor, dass die Zeitspanne vom eingehenden Notruf bis zum Eintreffen des Rettungswagens am Einsatzort maximal zwölf Minuten betragen soll. „In der Vergangenheit konnte diese Vorgabe im Bünder Westen und in Rödinghausen leider nicht immer eingehalten werden“, so Feuerwehrleiter Rüdiger Meier.

Rettungsdienst jetzt noch schneller in Rödinghausen
Blick in die neue Rettungswache in Ahle
© Gemeinde Rödinghausen

Um das zu verbessern hatte die Bünder Feuerwehr bereits im Januar einen Rettungswagen von der Hauptwache provisorisch an das Feuerwehrhaus in Holsen verlegt. Von dort trafen die Rettungskräfte immerhin in über 90 Prozent der 120 ausgewerteten Einsätze innerhalb der vorgegebenen Zeit beim Notfallpatienten ein. Dieser Wert soll vom neuen Standort in Ahle aus weiter verbessert werden.

Bündes Bürgermeister Wolfgang Koch, Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Feuerwehrleiter Rüdiger Meier, Rettungsdienstleiter Felix Heidenreich und Alfred Würzinger und Karsten Klußmann von der EWB haben die neue Rettungswache jetzt offiziell in Betrieb genommen. Für rund 300.000 Euro hat die EWB eines ihrer Gebäude nach neusten Standards zur Rettungswache umbauen lassen und vermietet die Rettungswache jetzt an die Stadt Bünde. „Wegen seiner strategisch günstigen Lage war das Gebäude einfach der optimale Standort für die neue Rettungswache“, sagt EWB-Geschäftsführer Alfred Würzinger. „Das Projekt ist ein tolles Beispiel dafür was passiert, wenn kommunale Kräfte Hand in Hand arbeiten.“

Neben der Fahrzeughalle hält das Gebäude für die Rettungssanitäter auch ein Büro, Ruhe-, Umkleide- und einen Aufenthaltsraum mit Küche bereit. „Die neue Wache ist ein wichtiger Schritt, um die schnellstmögliche Versorgung der Bevölkerung in Bünde und seinen Nachbargemeinden sicherzustellen", sagte Bündes Bürgermeister Wolfgang Koch.