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Wunderschön und preiswert wohnen 12.11.2019


Gemeinde stellt ersten Mietspiegel für Rödinghausen vor

Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer (rechts) stellt zusammen mit Martina Wenzel, Geschäftsführerin des Vereins der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Herford, und Klaus Oehler vom Mieterverein Herford den ersten Mietspiegel für die Gemeinde Rödinghausen vor.
Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer (rechts) stellt zusammen mit Martina Wenzel, Geschäftsführerin des Vereins der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Herford, und Klaus Oehler vom Mieterverein Herford den ersten Mietspiegel für die Gemeinde Rödinghausen vor
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Dass man in Rödinghausen landschaftlich schön wohnt ist wohl jedem klar, der je einen Fuß in die Wiehengemeinde gesetzt hat. Die Lebensqualität ist hoch, es gibt sichere und erfolgreiche Arbeitgeber in Rödinghausen, ein hochwertiges Bildungsangebot, abwechslungsreiche Freizeit- und Sportmöglichkeiten, kurz: die richtigen Voraussetzungen für ein aktives und erfülltes Leben für die ganze Familie. Mit dem neuen Mietspiegel wird jetzt auch deutlich: die Mieten in Rödinghausen sind vergleichsweise niedrig. „Die Ergebnisse aus der Datenerhebung geben das wieder, was wir erwartet haben“, sagt Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer. „Die Mieten in Rödinghausen sind im Vergleich zu Nachbarkommunen, wie Bünde, günstiger.“

Der Mietspiegel gibt einen Überblick über die durchschnittlichen Höhen und Veränderungen der Mieten und bietet Mietern und Vermietern eine Orientierungshilfe. „Damit der Mietspiegel auch wirklich eine Hilfe ist, haben wir die Mieten in Rödinghausen so realitätsnah und transparent abgebildet, wie möglich“, erklärt Thomas Dahlmeier, Teamleiter für die Bereiche Ordnung und Soziales und Ansprechpartner für alle Fragen zum Mietspiegel. Zusammen mit dem Mieterverein Herford und dem Verein der Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentümer Herford (VHWG) hat die Gemeinde dafür Erfassungsbögen entwickelt und an alle Grundbesitzer geschickt. Nach Baujahr und Wohnungsgröße wurde dabei unterschieden, außerdem konnten Besonderheiten, wie die Lage oder Ausstattung des Mietobjekts angegeben werden. Die erhobenen Daten wurden ausgewertet und jetzt veröffentlicht.

Im Schnitt liegt der Mietpreis bei einer Wohnungsgröße von 80 bis 100 Quadratmetern, gebaut bis 1980, bei 4,54 Euro pro Quadratmeter. Vergleichbare Wohnungen, die 1981 bis 2010 gebaut wurden, kosten durchschnittlich 5,29 Euro pro Quadratmeter, bei jüngeren Wohnungen in der gleichen Größe müssen Mieter 5,93 Euro pro Quadratmeter bezahlen. „Am Wiehen in Rödinghausen wohnt es sich wunderschön und preiswert“, sagt Martina Wenzel, Geschäftsführerin des VHWG. „Vergleichbarer Wohnraum ist in Bünde teurer, sodass es sich nicht nur aus Gründen der besseren Luftqualität, sondern durchaus auch wirtschaftlich lohnen kann, in dem Kurort zu wohnen und zu pendeln.“ Beachtet werden müssten beim Vergleich der Mietpreise aber die unterschiedliche Einwohnerzahl und Infrastruktur, sagt Martina Wenzel. „In Rödinghausen ist die Vermietungsquote im Immobilienbereich außerdem deutlich niedriger. Es dominieren selbstbewohnte Ein- und Zweifamilienhäuser den Markt, während in Bünde auch vermehrt Geschosswohnungsbau vorhanden ist“, so die Geschäftsführerin.

Der Mietspiegel sorge aber für Transparenz auf dem Rödinghauser Wohnungsmarkt, sagt Klaus Oehler, vom Mieterverein Herford. „Mit der Darstellung der Mietstruktur gibt die Gemeinde allen Mietern und Vermietern eine Orientierung bei An- und Vermietungen“, so der Rechtsanwalt. Der Mietspiegel liegt als Flyer in den Verwaltungsgebäuden aus, oder kann online hier eingesehen werden: