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Hat Rödinghausen das schönste Rathaus in NRW? 30.01.2020


Heimatministerium lobt Wettbewerb aus – Bürger sollen entscheiden

Das schönste Rathaus in NRW
Ein Filmteam des Heimatministeriums NRW interviewte Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer für den Wettbewerbsfilm.
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Am Ende werden die Bürgerinnen und Bürger darüber entscheiden, ob Rödinghausens Rathaus das schönste in Nordrhein-Westfalen ist. Und Rödinghausens Bürger haben auch dafür gesorgt, dass der Verwaltungssitz der Wiehengemeinde überhaupt an dem Wettbewerb teilnimmt. „Wir bekamen im vergangenen Oktober einen Anruf vom NRW Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in dem uns ein Ministeriumsreferent nicht nur von dem Wettbewerb berichtete, sondern uns auch mitteilte, dass unser Rathaus von Bürgern dafür vorgeschlagen wurde“, erinnert sich Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer. „Der Vorschlag zeigt die Heimatverbundenheit der Menschen in unserer Gemeinde und macht uns natürlich auch ein wenig stolz“, begründet Bürgermeister Vortmeyer die Entscheidung, an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Mehr als 70 Vorschläge für schöne Rathäuser gingen aus ganz NRW bei Ministerin Ina Scharrenbach ein. Bis Ende Februar wird jedes Einzelne davon in einem kurzen Filmbeitrag auf der Internetseite des Ministeriums und in den sozialen Netzwerken vorgestellt. „Rathäuser sind die Heimat der Demokratie vor Ort. Sie sind die wichtigsten Zentren der Demokratie in unseren Städten und Gemeinden. Mit unserer Aktion wollen wir sie in den Mittelpunkt rücken", sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Um das Rathaus in Rödinghausen in den Mittelpunkt zu rücken, schickte das Ministerium Mitte November ein Filmteam in die Wiehengemeinde. Das machte ein Interview mit Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und filmte Außenansichten und Details von dem repräsentativen Gebäude aus der Kaiserzeit. Das Haus wurde etwa 1896 errichtet und das Erdgeschoss ab April desselben Jahres als Apotheke genutzt. Später zog in das erste Obergeschoss eine Arztpraxis ein. Seit 1938 dienen die umgebauten ehemaligen Apothekenräume als Diensträume der Amts-/Gemeindeverwaltung. Das Obergeschoss wurde 1939 zur Dienstwohnung des Amtsdirektors. 1962 wurde erneut umgebaut. Erdgeschoss und 1. Obergeschoss werden seitdem von der Amts-/Gemeindeverwaltung genutzt. Das Dachgeschoss wurde damals als Hausmeisterwohnung ausgebaut und erhielt zwölf Gaubenfenster in der südlichen und westlichen Dachfläche. Heute nutzt die Verwaltung alle 19 Räume im Haus.

„Zum Bau des heutigen Rathauses wurden damals Ziegel in einem mittleren und einem dunkleren Rot verwendet und der dekorative Wechsel und die Anordnung der Fenster und der Eingangstür akzentuieren den repräsentativen Charakter des Gebäudes“, sagt Ernst-Wilhelm Vortmeyer. „Unser Rathaus steht bei den Rödinghauserinnen und Rödinghausern für Sicherheit und auch für Ordnung und Stabilität“, so der Bürgermeister. Ob es tatsächlich das schönste Rathaus in NRW ist, spiele dabei nicht so eine entscheidende Rolle. „Darüber können die Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden, wenn sie an der Abstimmung teilnehmen und für Rödinghausens Rathaus stimmen“, sagt Ernst-Wilhelm Vortmeyer.

Rathaus Rödinghausen
Das Rödinghauser Rathaus wurde 1896 gebaut und als Apotheke und Arztpraxis genutzt. Seit 1938 dient es als Amtssitz der Wiehengemeinde
© Gemeinde Rödinghausen

Zu finden ist der Filmbeitrag über das Rödinghauser Rathaus auf der Internetseite des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und auf den Auftritten der Behörde in den sozialen Netzwerken unter:

Ab Ende Februar 2020, wen alle teilnehmenden Rathäuser vorgestellt wurden, können Bürgerinnen und Bürger auf der Webseite des Ministeriums unter www.mhkbg.nrw ihre Stimme abgeben.
Das Gewinner-Rathaus wird am 28. März 2020 auf dem Heimat-Kongress des Ministeriums von Ministerin Ina Scharrenbach ausgezeichnet.