Gemeinde Rödinghausen

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Rödinghausen gemeinsam gegen das Corona-Virus 20.03.2020


Gemeinde ist vorbereitet – Hygiene- und Kontaktanordnungen müssen eingehalten werden

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Rödinghausen: „Ich rufe alle Bürger dazu auf, sich an die Verfügungen zu halten“, sagt Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer. Rödinghausen hat in Abstimmung mit Bund, Land und Kreis das öffentliche Leben eingefroren. Läden sind geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, Sportplätze bleiben leer, Schulen und Kitas bieten Notbetreuung an, Firmen stoppen die Produktion. Diese Vorgehensweise ist der einzige Weg, um die Corona-Pandemie gut zu überstehen. „Wir als Gemeinde sind vorbereitet auf das, was auf uns zukommt und stehen den Bürgern zur Seite“, sagt Vortmeyer.

Die Gemeinde bietet Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Corona-Virus, zur Notbetreuung an Kitas, Schulen und OGS und zu finanziellen Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie (...mehr). Die Rödinghauser Verwaltung ist handlungsfähig. Um das auch weiterhin zu sichern und Ansteckungen zu vermeiden, sind Besuche im Rathaus nur nach telefonischer Terminabsprache möglich. Täglich trifft sich der „Stab für außergewöhnliche Ereignisse“, bespricht die Lage und entscheidet über mögliche Änderungen der Schutzmaßnahmen und Verfügungen.

„Soziale Kontakte sind auf das Unerlässliche zu reduzieren“, sagt Bürgermeister Vortmeyer. „Das ist der einzige Weg, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, oder zumindest zu verlangsamen. Die Corona-Epidemie ist eine riesige Herausforderung und nur, wenn sich jeder Einzelne an die Verfügungen hält, werden wir die Pandemie in Rödinghausen gut überstehen. Also bleiben Sie zu Hause“, so Vortmeyer.

Bisher tauchte Rödinghausen mit null Infektionen in der Statistik der Kreisverwaltung auf. Jetzt gibt es die ersten Menschen in der Wiehengemeinde, die positiv auf den Corona-Virus getestet wurden. „Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Infektion auch uns erreicht“, sagt Ernst-Wilhelm Vortmeyer. „Die Infizierten sind in häuslicher Quarantäne, um Ansteckungen zu vermeiden."

Viele Sorgen, die die Menschen im Moment bewegen sind zwar verständlich, aber unbegründet. „Die sichere Versorgung aller Haushalte mit Strom, Wasser und Energie war durch das Corona-Virus nie beeinträchtigt und auch die Abwasserentsorgung nicht“, so der Bürgermeister. Die Supermärkte bestätigen, dass ausreichend Lebensmittel geliefert werden. „Entscheidend ist, dass die Hygiene- und Abstandsverordnungen auch in Supermärkten eingehalten werden“, sagt Ernst-Wilhelm Vortmeyer.

Neben den angekündigten finanziellen Unterstützungen durch Bund und Land wird die Gemeinde Lösungen z. B. bei Gewerbesteuerzahlungen anbieten. „Rödinghausen steht als Partner an der Seite der Unternehmen und der Bürger“, sagt Bürgermeister Vortmeyer. Beiträge für die OGS werden nicht mehr eingezogen und bereits gezahlte Beiträge werden erstattet.

Die Corona-Epidemie sorgt für große Solidarität in Rödinghausen. Der Bürgermeister ist dankbar über die Bereitschaft der vielen Freiwilligen, die ihre Hilfe für Menschen anebieten, die in Quarantäne müssen und dann zum Beispiel nicht selbst einkaufen gehen können. „Solche Angebote werden wir hier in der Verwaltung koordinieren“, so der Bürgermeister. „Wir kümmern uns um unsere Bürgerinnen und Bürger und wenn sich alle an die Regeln halten, werden wir diese schwere Zeit gut überstehen“, sagt Ernst-Wilhelm Vortmeyer.

Mehr Informationen finden Sie hier: 
CORONA-Virus - Informationen der Gemeinde Rödinghausen