Inhalt



Rödinghausen ist nun Mitglied im Förderverein NRW-Stiftung 02.12.2022


Bürgermeister Siegfried Lux und Kämmerer Björn Vogt nehmen Mitgliedsurkunde entgegen.

Der Förderverein Nordrhein-Westfalen-Stiftung erhält Verstärkung: Die Gemeinde Rödinghausen ist dem Förderverein NRW-Stiftung beigetreten. Marianne Thomann-Stahl aus dem Vorstand des Fördervereins und Regionalbotschafter Karl-Heinz Haseloh haben die Mitgliedsurkunde jetzt an Bürgermeister Siegfried Lux und Kämmerer Björn Vogt überreicht.  

„Wir wurden in Rödinghausen mit offenen Armen empfangen“, erzählt Marianne Thomann-Stahl. Die NRW-Stiftung fördert gemeinnützige Vereine, Initiativen und ehrenamtlich tätige Gruppen bei ihrem Einsatz für den Naturschutz sowie den Erhalt historischer Baudenkmäler und wertvoller Kulturgüter. Im Kreis Herford sind bislang rund 5,7 Millionen Euro von der NRW-Stiftung in Natur- und Kulturprojekte geflossen. Auch Rödinghausen profitierte bereits von einer Förderung: Die Einrichtung des Naturerlebnispfads samt Atrium am Südhang des Wiehengebirges hatte die NRW-Stiftung finanziell unterstützt. Der Förderverein Dorfverschönerung Rödinghausen hatte in Kooperation mit der Gemeinde Rödinghausen das Projekt damals realisiert.

„Wir haben ein hohes Interesse daran, bürgerliches und ehrenamtliches Engagement zu stärken. Durch die Mitgliedschaft in der NRW-Stiftung wollen wir das weiter dokumentieren und zeigen, dass wir hinter diesem Engagement stehen“, sagt Bürgermeister Siegfried Lux. Um Vereinen aus Rödinghausen Fördermöglichkeiten durch die NRW-Stiftung aufzuzeigen, soll im kommenden Jahr eine Info-Veranstaltung mit Ansprechpartnern der Stiftung stattfinden.

Seit ihrer Gründung 1986 förderte die NRW-Stiftung rund 3.500 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt 300 Millionen Euro. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Der Stiftung gehören unter anderem mehr als 290 Städte, Kreise und Gemeinden an. „Kommunale Mitglieder zahlen einen halben Cent Mitgliedsbeitrag pro Einwohner und Jahr. Das ist gut angelegtes Geld, das letztlich wieder in die Förderung des Naturschutzes und die Kulturarbeit in NRW investiert wird“, sagt Karl-Heinz Haseloh.