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Westkilvers neue Mitte 11.12.2018

Umgestalteter Dorfplatz offiziell eröffnet – Fertigstellung rechtzeitig zum „Kilver Advent“

Umgestalteter Dorfplatz offiziell eröffnet
Eröffnen den neuen Dorfplatz: Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer (von rechts), Pastor Axel Bruning, Andreas Dornhöfer (Gemeinde Rödinghausen), Nils Kortemeier (Planungsbüro Kortemeier und Brokmann), Daniel Scholz (Gemeinde Rödinghausen), Michael Heisch (Bauunternehmen Rasche), Nathanael Löwen (Kortemeier und Brokmann) und René Luchs (Rasche).
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Punktgenau hat das Garten- und Landschaftsbauunternehmen Rasche aus Minden die Bauarbeiten am Dorfplatz in Westkilver abgeschlossen. Am Dienstag eröffnete Rödinghausens Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer zusammen mit Nils Kortemeier vom Planungsbüro Kortemeier und Brokmann sowie mit Pastor Axel Bruning das neu gestaltete Zentrum von Westkilver. „Mit der Neugestaltung möchten wir den inneren Bereich des Gemeindeteils aufwerten und den Dorfkern von Westkilver beleben“, sagte Ernst-Wilhelm Vortmeyer. Der Bürgermeister dankte besonders den beteiligten Firmen für die Umsetzung der Pläne und die Einhaltung des angedachten Zeitplans. Denn bereits am kommenden Sonntag wird der Kilver Dorfplatz seine Premiere als Festort haben. Dann finden rund um die Michael-Kirche die Feierlichkeiten zum „Kilver Advent“ statt. Ernst-Wilhelm Vortmeyer lobte außerdem die Zusammenarbeit mit der Landeskirche und der Kirchengemeinde Westkilver, deren Gelände auch in den Umbau mit einbezogen ist: „Das war von Anfang an eine gute Partnerschaft“, so der Bürgermeister.

Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes starteten bereits 2013 die ersten Gespräche mit Bürgern und Beteiligten. „Wir haben damals geschaut, wo Bedarfe bestehen und wie wir die Ortsteile entwickeln können“, sagte Bürgermeister Vortmeyer. Das sei die Grundlage zum Antrag auf Fördermittel des Landes NRW gewesen. In enger Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde wurden dann Ideen entwickelt und die Planung gestartet. Der Förderbescheid des Landes sei Mitte Januar 2018 eingegangen, erinnert sich Axel Bruning. „Dann mussten die Planungen schnell überarbeitet und angepasst werden“, so der Pfarrer.

Anfang Juni rollten dann die ersten Baumaschinen der Firma Rasche durch Westkilver. Nach den Planungen von Kortemeier und Brokmann wurden Parkplatz und Westkilver Straße ausgekoffert und mit Betonpflaster aufgewertet, es entstanden neue Rasen- und Parkflächen sowie eine Treppenanlage mit Rampe zum Kirch-Café, die Beleuchtung der Michael-Kirche wurde neu konzipiert, mehrere neue Bäume und Hecken fanden ihren Platz und zwei Natursteinpfeiler bilden jetzt das Tor zum Platz und zum Ortsteil Westkilver. „Das was man vom neuen Dorfplatz sieht ist aber nur ein ganz kleiner Teil dessen, was hier tatsächlich gemacht wurde“, sagt Axel Bruning. Unter dem Pflaster seien neue Versorgungsleitungen für die Kirche gelegt worden“, erklärt der Pfarrer. „Die alten Leitungen waren über hundert Jahre alt.“

Insgesamt hat die Maßnahme rund 635.000 Euro inklusive der Planungskosten von 40.000 Euro gekostet. Aus Fördermitteln für die Dorfentwicklung fließen 171.000 Euro vom Land in das Projekt. Die evangelische Landeskirche übernimmt einen Teil von 157.000 Euro.