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Klimaschutz - Rödinghausen zieht Bilanz 10.01.2018

Schritt für Schritt zum Erfolg

Klimaschutz - Rödinghausen zieht Bilanz
von links nach rechts: Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Unternehmer Ulrich Laschütza und Klimaschutzmanagerin Dr. Sarah Sierig am Hackschnitzel-Bunker an der Gesamtschule
© Gemeinde Rödinghausen

Rödinghausen. Schritt für Schritt weniger CO2 – unter diesem Motto setzt die Gemeinde Rödinghausen kontinuierlich Maßnahmen aus ihrem Klimaschutzkonzept um.
Herausragend waren dabei im vergangenen Jahr einige technische Klimaschutzmaßnahmen, wie die neue Freibadbeheizung. Zum Saisonstart im Mai war Schluss mit fossilen Energieträgern, stattdessen wurde Abwärme der benachbarten Biogasanlage genutzt. „Auf diese Weise vermeiden wir nicht nur etwa 80 % der bisherigen CO2-Emissionen, sondern sparen auch etwa 60.000 kW Strom pro Jahr“ freut sich Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer.

Auch die Gesamtschule wird ihre CO2- und Energiebilanz zukünftig verbessern. Mehr als 500 Leuchten werden gegen eine energieeffiziente LED-Beleuchtung ausgetauscht. Mit Abschluss dieser Maßnahme in den nächsten Sommerferien können etwa 39.500 kWh pro Jahr eingespart werden. Die LED-Beleuchtung emittiert zudem etwa 70 % weniger CO2 als die herkömmlichen Leuchten.

Die Bilanz der Gesamtschule kann sich sowieso sehen lassen: die vor gut 10 Jahren installierte Holzhackschnitzelanlage erwies sich als Erfolgsmodell. Holzhackschnitzel sind klimavorteilhafter als fossile Brennstoffe, es fallen bis zu 90 % weniger CO2 an. Zudem setzt die Gemeinde Rödinghausen beim Brennmaterial voll auf Regionalität: „Die ortsansässige Laschütza GmbH betreibt die Anlage und verwertet dazu gehäckseltes Material der Straßen- und Wegepflege sowie Kronenholz aus heimischen Forsten“ erläutert Bürgermeister Vortmeyer. Inzwischen ist auch die Grundschule Bruchmühlen mit dieser Heizung ausgestattet.

Technisch ist Rödinghausen also auf einem guten Weg – weitere Schritte sollen folgen. Ebenso bedeutsam wie technischer Fortschritt ist das große Engagement Rödinghauser Bürgerinnen und Bürger, z.B. in der projektbegleitenden Arbeitsgruppe „PrimaKlima“. Klimaschutzmanagerin Sarah Sierig betont die Bedeutung dieser Zusammenarbeit: „Klimaschutz kann nur gemeinsam erfolgen. Viele Rödinghauser sind Klima- und Umweltschutzaktivitäten gegenüber sehr aufgeschlossen. Wir werden auch in 2018 einige Veranstaltungen anbieten und hoffen, noch mehr Menschen zu erreichen.“