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Förster Herwart Siebert geht in den Ruhestand 05.04.2018

32 erfolgreiche Jahre Zusammenarbeit

Förster Herwart Siebert geht in den Ruhestand
von links nach rechts: Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Förster Herwart Siebert, Försterin Anna Rosenland und die Vertreter des Forstbetriebsverbandes mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Schröder sowie den Beisitzern Karl Wilhelm Rathert und Hartmut Finke nach der Feierstunde im Rödinghauser Rathaus
© Gemeinde Rödinghausen
Rödinghausen
. 32 Jahre war er als Förster in den Wäldern des Kreises Herford tätig. Nun geht Herwart Siebert in den wohlverdienten Ruhestand. Seine Nachfolge beim Landesbetrieb Wald und Holz NRW tritt Anna Rosenland an. Sie kümmert sich zukünftig unter anderem um den Forstbezirk Herford. Dieser schließt insbesondere die Waldflächen in der Gemeinde Rödinghausen ein.

Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und die Vertreter des Forstbetriebsverbands Rödinghausen, der stellvertretende Vorsitzende Manfred Schröder sowie die Beisitzer Karl Wilhelm Rathert und Hartmut Finke dankten Herwart Siebert kürzlich in einer Feierstunde für die gute Zusammenarbeit und die Art und Weise, wie er seine Arbeit gemacht hat. „Rödinghausen ist die waldreichste Kommune im Kreis Herford. Herr Siebert hat sich mit herausragendem Engagement und besonderer Initiative für unsere Wälder eingesetzt. In den gemeinsamen Jahren hat er viel erreicht. Für die geleistete Arbeit spreche ich meinen herzlichsten Dank aus“, so Vortmeyer.

„Förster Siebert arbeitete stets lösungsorientiert. Ihm war die Waldpflege wichtig wie keinem Zweiten. Alle Maßnahmen wurden mit dem Ziel, den Wald in einen stabilen, gesunden und naturnahen Zustand zu bringen, durchgeführt“, so der Bürgermeister weiter.

Als Förster war Herwart Siebert in Rödinghausen tätig und hat im Laufe der Zeit viele Veränderungen an den Wäldern in der Gemeinde maßgeblich gestaltet.
So wurden im Wiehengebirge beispielsweise neue Waldwege angelegt und eine Beschilderung angebracht. Ein wichtiger Baustein für den Tourismus und die Naherholung vor Ort aber gleichzeitig auch für die Sicherheit aller Waldbesucher. Auch der Naturerlebnispfad mit seinen drei verschiedenen Schleifen wurde mit Sieberts Initiative eingerichtet. Der Bau des Atriums war seine Idee. „Für Herrn Siebert ging es bei seiner Arbeit nicht nur um die Pflege der Wälder, insbesondere deren Nutzung und ihn erlebbar zu machen, war für ihn bedeutsam. Auch bei den Schulungen zum Naturerlebnispfad für die Rödinghauser Naturerlebnisführer war Förster Siebert aktiv dabei und hat sein breites Fachwissen vermittelt. Seine Begeisterung ließ er stets in seine Arbeit einfließen“, lobt Vortmeyer sein Engagement.
Die Stürme „Kyrill“, im Jahr 2007, und „Friederike“ in 2018 waren besondere Herausforderungen. Siebert kümmerte sich mit seinem Team in erster Linie um die Schadensbeseitigung. Dies gelang binnen kürzester Zeit. Die Wiederaufforstung der betroffenen Waldstücke schrieb sich Siebert zudem auf die Fahne.

Sieberts Nachfolgerin wird Försterin Anna Rosenland. Seit Oktober 2017 wurde sie eingearbeitet. Damit die Betreuung der Privat- und Kommunalwaldbestände und die Beratung reibungslos weiterlaufen, standen die Vermittlung von Ortskenntnissen und die Weitergabe jahrelang geknüpfter Kontakte an erster Stelle. Vorerst übernimmt Rosenland das Amt mit einer halben Stelle. „Ich bin mir sicher, dass mit Frau Rosenland eine kompetente Nachfolgerin gefunden wurde, die sich in gleicher, engagierter Weise für unsere Wälder einsetzt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagt Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und wünscht ihr einen guten Start.