Gemeinde Rödinghausen

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Rödinghausen hält Abfall- und Kanalnutzungsgebühren stabil 09.12.2019

Hauptausschuss berät neue Satzung – Rat entscheidet am Donnerstag

Rödinghausen. Die Gebühren für die Abfallentsorgung in Rödinghausen bleiben auf dem Niveau des Vorjahres. Für den Restmüll erhebt die Gemeinde auch in 2020 eine Grundgebühr von 90 Euro, die Gewichtsgebühr pro Kilogramm bleibt für Rest- und Biomüll bei 26 Cent.
„Durch die Berechnung der Müllabfuhrkosten nach Gewicht, haben die Bürger selbst Einfluss auf den zu zahlenden Betrag und wir schaffen dadurch Anreize, Müll zu vermeiden und ordnungsgemäß zu trennen“, sagt Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer.

Die vertraglich geregelte Preiserhöhung durch das Entsorgungsunternehmen PreZero von knapp 7 Prozent für 2020 bei der Rest- und Biomüllabfuhr gleicht die Gemeinde durch geringere Abgaben bei der Abfallumlage an den Kreis für die 3.507 Haushalte mit Mülltonne aus. Auf Basis der gemeindlichen Umlagegrundlage wird die Kreisumlage 2020 mit 144.000 Euro gut 5.000 Euro niedriger ausfallen, als im Vorjahr. Da sich die Erlöse für Altpapier rückläufig entwickeln, hat die Gemeindeverwaltung vorsorglich nur 10 Euro pro Tonne in der Gebührenkalkulation angesetzt.

Bei der Festsetzung der Kosten für die Müllabfuhr handelt es sich um einen ausgeglichenen Gebührenhaushalt. Die Gemeinde erhebt also nur die Gebühren, die zur Deckung der tatsächlichen Kosten nötig sind. Um eine unveränderte Grundgebühr und eine gleichbleibende Gewichtsgebühr für 2020 zu erreichen, wurde die komplette Gebührenrücklage in Höhe von gut 37.000 Euro in Anspruch genommen. Allerdings gibt es keine Möglichkeit, Gebührenerhöhungen außerhalb der allgemeinen Abfallgebühr aufzufangen. Die Preisanpassung der Firma PreZero im Bereich der Sperrmüllabfuhr muss die Gemeindeverwaltung daher an die Bürgerinnen und Bürger weitergeben. Die Gebühr für die 25 kg-Sperrmüll-Gewichtseinheit erhöht sich deshalb von bisher
6,75 Euro auf 6,80 Euro. Die Sperrmüll-Abholgebühr für ein elektrisches Haushaltsgroßgerät steigt von 9,50 Euro auf 10,60 Euro.

Für das kommende Jahr hält Rödinghausen auch die Kanalnutzungsgebühren stabil. Für die Einleitung von Schmutzwasser in das Abwassersystem werden in der Satzung für 2020 weiterhin 3,28 pro Kubikmeter fällig. Eingeleitetes Niederschlagswasser wird mit 39 Cent pro Kubikmeter berechnet. Über beide Satzungen berät der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 10. Dezember 2019. Im Rat der Gemeinde Rödinghausen stehen die Entscheidungen über die Festsetzung der Abfall- und der Kanalnutzungsgebühren für die Sitzung am Donnerstag, 12. Dezember 2019 auf der Tagesordnung.