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"Weiterhin sehr wichtig" - Bürgermeister und Landrat rufen zur Energieeinsparung auf 04.11.2022

Studien zufolge hat sich der temperaturbedingte Gasverbrauch in Deutschland in den letzten Monaten signifikant reduziert. So haben Privathaushalte infolge der Energiekrise und des russischen Gaslieferstopps im September rund 36 Prozent weniger Gas verbraucht als sie es bei gleichen Temperaturen in einem  anderen September getan hätten. In der Industrie lagen die Einsparungen bei rund 19 Prozent. Eine erfreuliche und ungemein wichtige Entwicklung, die weiter anhalten muss.

Deshalb appellieren die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und der Landrat noch einmal ausdrücklich an die Mitbürgerinnen und Mitbürger im Kreis Herford, auch weiterhin Energie einzusparen: "Wir alle müssen in diesen Zeiten fest zusammenstehen und alles dafür tun, um gut durch den bevorstehenden Winter zu kommen. Und wir sehen im privaten Umfeld und auch in der Wirtschaft, dass der Wille dazu absolut besteht. Viele Menschen sind sehr diszipliniert und konsequent dabei, Energie einzusparen. Bitte führen Sie das fort und machen Sie weiter so, denn das ist weiterhin sehr wichtig“, so die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und der Landrat.

"Wir wissen natürlich, dass das alles nicht einfach ist und auch mit schmerzhaftem Verzicht und auch mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist – sowohl für private Haushalte als auch für Betriebe und Unternehmen. Deshalb haben wir auch die klare Erwartungshaltung an Bund und Land, dass zukünftig weitere Entlastungspakete für Haushalte, Gewerbe und Industrie Anreize zum Gassparen schaffen".

Auch die Städte, die Gemeinden und der Kreis haben in den vergangenen Monaten Energiesparpotenziale in öffentlichen Gebäuden, Einrichtungen und Gesellschaften ausfindig gemacht und hier entsprechende Maßnahmen ergriffen: „Insbesondere die Verringerung des Verbrauchs von Gas und Strom in städtischen und auch in Gebäuden des Kreises sind mit verschiedenen Problem- und Fragestellungen verbunden. Wir haben aber nach eingehender Prüfung Lösungen gefunden und werden die getroffenen Maßnahmen so auch fortsetzen“, erklären die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und der Landrat.