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Notfallpunkte im Falle eines Blackouts 19.12.2022

Gemeinde Rödinghausen will für den Ernstfall informieren.

In enger Abstimmung mit dem Kreis Herford hat die Gemeinde Rödinghausen vier Notfallpunkte im Falle eines möglichen, großflächigen, langanhaltenden Ausfalls von Strom („Blackout“) ausgemacht. Notfallpunkte wären im Falle eines Blackouts Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger. „Nach Einschätzung der Bundesnetzagentur ist ein Blackout äußerst unwahrscheinlich. Daher wollen wir keine Panik verbreiten. Aber uns ist es wichtig, zu informieren und für den Ernstfall vorbereitet zu sein“, sagt Bürgermeister Siegfried Lux. Dazu wurde in der Verwaltung auch ein Stab für außergewöhnliche Ereignisse eingerichtet, der regelmäßig tagt und sich als Mitglied der kreisweiten Task-Force laufend kreisweit abstimmt.

Würden Energieträger wie Strom oder Gas tatsächlich über einen längeren Zeitraum ausfallen, hätte das weitreichende Auswirkungen auf die gewohnte Infrastruktur. „Die Folgen eines Blackouts sind für uns nur schwer vorstellbar und daher auch nur bedingt planbar“, sagt Bürgermeister Siegfried Lux. Damit Bürgerinnen und Bürger in diesem Fall grundlegende Informationen erhalten könnten, wurden im gesamten Kreis Herford Anlaufstellen ausgemacht. In Rödinghausen würden vier Notfallpunkte an diesen Standorten zu finden sein:

- Feuerwehrhaus Rödinghausen (Westerbergstraße 20)

- Feuerwehrhaus Schwenningdorf (Bünder Straße 100)

- Feuerwehrhaus Bieren (Donoer Straße 10)

- Feuerwehrhaus Kilver (Zur Alten Schmiede 2)

Der Kreis Herford hat Schreiben mit Informationsflyern an jeden Haushalt im Kreisgebiet verschickt. Darin stehen Informationen rund um die Notfallpunkte im jeweiligen Wohnort und Tipps, wie man sich bestmöglich auf einen möglichen Blackout vorbereiten kann. „Wichtig ist, dass auch die Bürgerinnen und Bürger selbstverantwortlich für einen Blackout vorsorgen“, sagt Bürgermeister Siegfried Lux. Dazu gehörten unter anderem ausreichende Wasservorräte sowie die gewisse Bevorratung von Lebensmittel, Batterien und Produkte des täglichen Bedarfs. Einen entsprechenden Ratgeber „für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veröffentlicht.

Die Gemeinde arbeitet im Zusammenspiel mit dem Krisenmanagement des Kreises und den anderen kreisangehörigen Kommunen fortlaufend an den bestehenden Schutzkonzepten. Diese werden zurzeit aufgrund der aktuellen Gegebenheiten geprüft, ergänzt und angepasst, um unsere vorhandene Notfall-Infrastruktur zu optimieren, so Siegfried Lux.

Übersicht der Notfallpunkte im Kreis Herford: www.kreis-herford.de/notfallpunkte